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CD: Unser Debüt-Album
„SOULROCKER“
Als CD & Download!!!
Unser Debütalbum „Soulrocker“ könnt Ihr wie folgt erwerben:

Die Original-CD…
erhaltet Ihr auf unseren Konzerten für nur 5,00 €.

Als Download…
könnt Ihr unser Album ab 6,99 € bei diversen Anbietern finden.
U.a. bei Amazon, Musicload, Media Markt, iTunes
sowie in vielen weiteren Download-Stores.

Eine CD per Post…
könnt Ihr per E-Mail anfragen. Wir geben Euch dann
vorab die Versandkosten an.
kracks666@googlemail.com
Hörproben aller Songs:
Kompletter Song
„Paradise“:
Kompletter Song
„Drop Your Pants!“:
13th Curbstone „SOULROCKER“

01) Wheels On The Ground
02) Te Quiero
03) Drop Your Pants!
04) Cheese On Fire
05) Paradise
06) Black Dawn
07) SOULROCKER
08) The Wholesaler
09) Lunatic Lullaby
10) Hiding Tears

Total running time about 47min.
All songs written by 13th Curbstone
Date of release: 12.06.2012

Legacy (01-2013 Nr. 82) CD Review

 

13TH CURBSTONE „Soulrocker“

Es verbirgt sich devinitv eine Mengen Leidenschaft hinter den Sounds von 13TH CURBSTONE, das untermauert die Band auf ihrem Debütalbum „Soulrocker“ mit einer sehr intensiven Performance und einer vor allem stimmungsmäßig sehr dynamischen Darbietung. All dies hat natürlich nur den halben Wert, wenn das Songwriting dem inzwischen verheirateten Duo Kristina und Daniel Sommer einen Strich durch die Rechnung macht - aber auch das ist beim Erstling der Band aus Wipperfürth nicht der Fall. Vielmehr darf man überrascht sein, wie weit die Musiker das Feld zwischen traditionellem Hard Rock und alternativen Sounds ausweitet und vor allem als inspirativen Hafen für so manchen kreativen Schub nutzt. 13TH CURBSTONE sind keinem spezifischen Metier zuzuordnen und lieber universell tätig; so gibt es Punk Rock-Feeling und melancholische Noten in Kombination, dicke Grooves als Alternative für die Härtner-Fraktion, stilvolle Balladen, puren Rock’n’Roll und eben so manche Gänsehaut-Gesangsleistung, wobei besagte Frau Sommer hin und wieder ihre Grenzen kommt. Dann nämlich, wenn die Energie des Songs am Siedepunkt ist und auch mal etwas mehr Kraft von der Stimme verlangt wird, hat die Werte Dame ihre Schwierigkeiten. Umso bewegender ist aber ihre Darbietung in den ruhigeren Nummern, ganz besonders im abschließenden „Hiding Tears“, dem womöglich besten Track der kompletten Veröffentlichung. Sicherlich gibt es noch einiges zu tun für 13TH CURBSTONE; doch sollte die Band  mit solch einer Leidenschaft an ihrer Weiterentwicklung arbeiten, steht garantiert noch Großes an. Bis hierhin ist „Soulrocker“ nicht bloß eine Alternative, sondern allemal ein sehr anständiger, bisweilen überragender Einstieg ins harte Business! Zu haben ist das Ganze für 5,- Euro bei den nächsten Gigs bzw. bei den üblichen Download-Portalen! www.13th-curbstone.com. (BB)

11 Punkte von 15

Rocktimes CD Review vom 18.01.2013

 

Hart riffender Rock erreicht uns aus... Wipperfürth. Ich gebe zu, mich erstmal via Google Earth vergewissert zu haben, dass dieser Ort tatsächlich existiert und nicht wie Bielefeld eine reine Illusion ist. Genug des Spottes, Wipperfürth liegt im Bergischen Land und hat eine glorreiche Historie als Hansestadt. 13th Curbstone schickt sich nun an, diese um ein musikalisches Kapitel zu erweitern.

 

Das Quartett formierte sich aus der Metal-Band Meltdown heraus, als diese sich 2009 in eine kreative Schaffenspause verabschiedete. Inspiriert durch den Riff-Rock AC/Dcs, schickte man sich an, mittels Eigenkompositionen das Feld neu aufzurollen. Auch wenn Vergleiche nicht fair sind, schimmert der legendäre australische Fünfer mehr als einmal aus den Aufnahmen heraus. Im vergangenen Juni bannte man zehn Songs in kompletter Eigenregie auf diesen Tonträger, der derzeit nur auf 13th Curbstones Webseite, bei diversen Downloadportalen oder bei Konzerten zu beziehen ist.

 

Keine Sorge: Bandsalat - wie das Cover suggeriert - ist auf "Soulrocker" nicht zu erwarten! Das klingt alles schon reichlich ausgeschlafen und für eine Eigenproduktion richtig gut. 'Dramaturgisch' ist das Album nahezu perfekt aufgebaut. Acht Rocker steigern sich abwechslungsreich, mal hart riffend - mal mit 'angezogener Handbremse', in einen alles überragenden Longtrack, um dann mit einer stillen akustischen Nummer auszublenden. Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf. Gitarre, Bass und Schlagzeug agieren wie eine Wand - nichts dominiert den Gesamtsound. Darüber liegt die kräftige Stimme von Frontfrau Kristina Sommer, die im Ausdruck etwas an Sandra Nasić von den Guano Apes erinnert.

 

"Soulrocker" entpuppt sich als wirklich erfreuliche Neuentdeckung - die Scheibe hat nicht einen Hänger! Manche Riffs knallen derart heftig auf den Solarplexus, dass einem erstmal schwindelig wird. In diesem Zusammenhang sind "Paradise" und vor allem "Black Dawn" zu nennen, bei dem ich bei der 'Stop-and-go'-Begleitung zur Strophe sogar spontan an so machen Gassenhauer des Southern Rock denken muss. Sehr abwechslungsreich, mit schönen gezupften Passagen ist "Te Quiero" arrangiert worden. Mein Rotz-Rock-Favorit ist ganz klar "Cheese On Fire". Beim Titeltrack muss man unwillkürlich an Atze/Detze denken, nur dass Kristina besser als deren 'Heulboje' singt (eine Aussage, die mir garantiert eine Kopfnuss meines geschätzten Berliner Kollegen Mike einbringen wird!).


Das Highlight ist natürlich der Siebeneinhalb-Minüter "Lunatic Lullaby", zu dessen Alternative Rock sich der Mond vortrefflich anheulen lässt. An manchen Stellen glaube ich sogar, meine geliebten Heart herauszuhören. Beim Rausschmeißer "Hiding Tears" kann
Kristina zur Akustischen ihr volles Stimmvermögen ausschöpfen - ein stimmungsvoller Abschluss von "Soulrocker".

 

Bei solchem Nachwuchs muss einem altersschwachen und grenzdebilen Zausel wie mir nicht um die Zukunft des deutschen Rock bange werden. 13th Curbstone legen mit "Soulrocker" wirklich ein beachtenswertes Debüt vor. Wer auf knalligen Hard Rock steht, wird hier bestens bedient. Hilfe!! Ich bekomme diesen Nackenbrecher "Black Dawn" einfach nicht mehr aus dem Ohr… Derzeit arbeitet der Vierer bereits am zweiten Album. Mit "Soulbreaker" sollte man bei den entsprechenden Labels einen breiten Fuß in der Tür haben.

Steve Braun

www.rocktimes.de